Was bedeutet Glück im Alltag für mich?

Mein persönliches 90-Tage-Experiment zwischen Psychologie, Glücksforschung und echtem Leben

Was macht ein Leben glücklich?

Was macht ein Leben glücklich?

Was macht einen Menschen eigentlich glücklich?

Diese Frage beschäftigt mich schon lange – nicht nur persönlich, sondern auch aus wissenschaftlicher Sicht.

Ich habe mich im Rahmen meines Psychologiestudiums intensiv mit Positiver Psychologie und Glücksforschung beschäftigt. In meiner Abschlussarbeit habe ich mich mit theoretischen und wissenschaftlichen Erkenntnissen rund um dieses Themenfeld auseinandergesetzt.

Dabei habe ich viel darüber gelernt, wie Psychologie Glück, subjektives Wohlbefinden und Lebenszufriedenheit betrachtet.

In der Forschung wird Glück beziehungsweise subjektives Wohlbefinden nicht einfach nur als ein kurzfristiges positives Gefühl verstanden. Es umfasst unter anderem die persönliche Bewertung des eigenen Lebens, Lebenszufriedenheit sowie positive und negative emotionale Erfahrungen (Diener, 1984; Diener et al., 1999).

Und genau hier wird es für mich spannend.

Denn Wissen allein verändert noch nicht automatisch unseren Alltag.

Ich möchte deshalb herausfinden:

Was passiert, wenn ich das Wissen, mit dem ich mich theoretisch beschäftigt habe, tatsächlich in meinem eigenen Leben ausprobiere?


Mein 90-Tage-Glücksexperiment

Ich starte deshalb ein persönliches 90-Tage-Experiment.

Dabei möchte ich verschiedene Dinge in meinem Alltag ausprobieren und beobachten, wie sie sich auf mein persönliches Wohlbefinden auswirken.

Zum Beispiel:

  • Yoga und Bewegung
  • bewusste Atmung und Pranayama
  • Zeit in der Natur
  • Beziehungen und soziale Kontakte
  • weniger digitale Ablenkung
  • Impulse aus der Positiven Psychologie
  • bewusste Ruhe und Erholung
  • kleine Veränderungen im Alltag
  • Zeit mit Tieren
  • bewusste Glücksmomente
  • Dinge, die mir Energie geben

Dabei interessiert mich nicht nur:

„Was habe ich heute gemacht?“

Sondern vor allem:

„Wie habe ich mich danach gefühlt?“

Das ist wichtig, weil mein Projekt keine wissenschaftliche Studie ist. Ich möchte mit meinen persönlichen Erfahrungen keine allgemeingültigen wissenschaftlichen Aussagen beweisen.

Ich möchte vielmehr wissenschaftliches Wissen in meinem eigenen Alltag ausprobieren.


Glück bedeutet nicht, immer glücklich zu sein

Für mich bedeutet Glück deshalb auch nicht, jeden Tag gut gelaunt zu sein.

Es wird weiterhin stressige Tage geben.

Es wird Enttäuschungen geben.

Es wird Momente geben, in denen ich traurig, erschöpft oder überfordert bin.

Auch die Weltgesundheitsorganisation beschreibt psychische Gesundheit nicht als einen permanenten Zustand von Glück. Sie definiert psychische Gesundheit als einen Zustand des Wohlbefindens, der Menschen unter anderem ermöglicht, mit den normalen Belastungen des Lebens umzugehen, ihre Fähigkeiten zu verwirklichen, zu lernen und zu arbeiten sowie einen Beitrag zu ihrer Gemeinschaft zu leisten (World Health Organization, 2026).

Das gefällt mir an dieser Betrachtungsweise.

Denn dadurch bekommt Glück für mich eine größere Bedeutung.

Es geht nicht darum, negative Gefühle wegzumachen.

Es geht darum, mit dem eigenen Leben möglichst bewusst umzugehen – mit seinen schönen und seinen schwierigen Seiten.


Mein persönlicher Glückskompass

Im Laufe meiner Beschäftigung mit dem Thema habe ich für mich verschiedene Bereiche entdeckt, die immer wieder eine Rolle spielen.

Mein Glückskompass im Alltag

MEIN GLÜCKSKOMPASS

🧠 Kopf
❤️ Herz
🧘 Körper
🌿 Natur
☕ Alltag
🔥 Sinn

🧠 Glück im Kopf

Gedanken, Selbstreflexion, positive Psychologie und die Frage:

Wie gehe ich eigentlich mit mir selbst und meinen Gedanken um?

❤️ Glück im Herzen

Gefühle, Beziehungen, Empathie, Nähe, Dankbarkeit und Verbundenheit.

🧘 Glück im Körper

Bewegung, Yoga, bewusste Atmung, Schlaf, Entspannung und die Frage:

Was braucht mein Körper eigentlich?

🌿 Glück in der Natur

Österreich, Berge, Wasser, Bäume, Garten, Tiere und Zeit draußen.

☕ Glück in den kleinen Dingen

Ein guter Kaffee.

Ein leckeres Essen.

Musik.

Ein schönes Gespräch.

Ein Buch.

Sonne im Gesicht.

Lachen.

Ein Tier, das mich zum Lächeln bringt.

Ein schöner Ort.

Manchmal sind es gerade diese kleinen Dinge, die einen Tag verändern können.

🔥 Glück mit Sinn

Glück, Empathie - Phönix

Für mich gehört auch die Frage dazu:

Was möchte ich mit meinem Leben bewirken?

Hier kommt unter anderem meine Phönix-Empathin ins Spiel – als kreative Figur rund um Empathie, Mitgefühl, innere Stärke und den Schutz von Lebewesen.


Glück ist persönlich

Je mehr ich mich mit dem Thema beschäftige, desto weniger glaube ich an die eine Formel für ein glückliches Leben.

Was einen Menschen glücklich macht, muss für einen anderen Menschen nicht dasselbe bedeuten.

Auch die Weltgesundheitsorganisation beschreibt Lebensqualität als die individuelle Wahrnehmung der eigenen Lebenssituation – unter anderem im Zusammenhang mit persönlichen Zielen, Erwartungen, Werten und dem jeweiligen kulturellen Kontext (World Health Organization, o. D.).

Das bedeutet für mich:

Wir dürfen herausfinden, was für uns selbst funktioniert.

Nicht alles, was auf Instagram funktioniert, muss auch in unserem eigenen Leben funktionieren.

Und nicht jede Methode, die anderen guttut, muss automatisch die richtige für uns sein.


Mein Leben wird zum Glückstagebuch

Genau deshalb möchte ich die nächsten 90 Tage nicht nur über Glück sprechen.

Ich möchte es beobachten.

Ich möchte Dinge ausprobieren.

Ich möchte genauer hinfühlen.

Ich möchte feststellen, was mir Energie gibt – und was mir Energie nimmt.

Und ich möchte meine Erfahrungen hier teilen.

Nicht als perfekte Expertin.

Nicht mit dem Anspruch, die eine Antwort auf die Frage nach dem Glück zu kennen.

Sondern als jemand, der neugierig ist und selbst herausfinden möchte:

Was macht mein Leben tatsächlich glücklicher?


Von der Theorie in den Alltag

Genau diese Verbindung ist für mich der Kern von Lifestyle Austria.

Ich verbinde mein Wissen aus Psychologie und Glücksforschung mit meinem tatsächlichen Leben in Österreich.

Ich möchte nicht nur darüber lesen, was Menschen theoretisch glücklicher machen könnte.

Ich möchte ausprobieren, wie sich solche Erkenntnisse in meinem eigenen Alltag anfühlen.

Von der Theorie zur praktischen Anwendung  im Alltag

Theorie trifft echtes Leben.

Und daraus entstehen hoffentlich persönliche Erkenntnisse, die vielleicht auch für andere interessant sind.

Dabei ist mir wichtig, zwischen meiner persönlichen Erfahrung und wissenschaftlicher Erkenntnis zu unterscheiden.

Wenn ich nach einem Selbstversuch feststelle:

„Das hat mir persönlich unglaublich gutgetan.“

dann ist das zunächst einmal meine Erfahrung.

Es bedeutet nicht automatisch:

„Das macht jeden Menschen glücklicher.“

Genau diese Unterscheidung möchte ich während meiner 90 Tage beibehalten.


Was bedeutet Glück im Alltag für mich?

Was bedeutet Glück im Alltag für mich?

Für mich bedeutet Glück immer mehr, das eigene Leben bewusst wahrzunehmen.

Zu bemerken, was mir guttut.

Zeit mit Menschen zu verbringen, die mir wichtig sind.

Mich zu bewegen.

In die Natur zu gehen.

Zu lachen.

Zu lernen.

Zu fühlen.

Mich auch mit schwierigen Tagen auseinanderzusetzen.

Und neugierig zu bleiben.

Vielleicht bedeutet Glück deshalb für mich gar nicht, mehr zu haben.

Vielleicht geht es manchmal eher darum, mehr wahrzunehmen.

Mehr vom eigenen Leben.

Mehr von den kleinen Momenten.

Mehr von dem, was bereits da ist.


90 Tage. Eine Frage. Mein Weg.

Was macht mein Leben wirklich glücklicher?

Und genau das möchte ich in den kommenden 90 Tagen herausfinden.

Was macht mein Leben wirklich glücklicher?

Ich werde verschiedene Dinge ausprobieren, meine Erfahrungen beobachten und hier mit euch teilen.

Manche Experimente werden vielleicht wunderbar funktionieren.

Andere vielleicht überhaupt nicht.

Und genau das gehört dazu.

Denn ich möchte kein perfektes Glückstagebuch führen.

Ich möchte ein echtes Glückstagebuch führen.

Mein Leben in Österreich.
Meine Erfahrungen.
Meine Experimente.
Meine Erkenntnisse.

Und vielleicht entdecken wir dabei gemeinsam ein bisschen mehr darüber, was Glück im Alltag eigentlich bedeuten kann.

Was macht dich im Alltag glücklich?

Ich würde mich freuen, wenn du deine persönliche Antwort mit mir teilst.

Alles Liebe

Edda


Quellen

Diener, E. (1984). Subjective well-being. Psychological Bulletin, 95(3), 542–575. https://doi.org/10.1037/0033-2909.95.3.542

Diener, E., Suh, E. M., Lucas, R. E., & Smith, H. L. (1999). Subjective well-being: Three decades of progress. Psychological Bulletin, 125(2), 276–302. https://doi.org/10.1037/0033-2909.125.2.276

Diener, E. (2000). Subjective well-being: The science of happiness and a proposal for a national index. American Psychologist, 55(1), 34–43. https://doi.org/10.1037/0003-066X.55.1.34

World Health Organization. (2026). Mental health. 11 September 2026.

World Health Organization. (o. D.). WHOQOL: Measuring quality of life.


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Die inhaltliche Verantwortung für den veröffentlichten Beitrag, die Auswahl und Bewertung der Inhalte sowie die redaktionelle Prüfung liegen bei Edda Berger / Lifestyle Austria. Wissenschaftliche Aussagen und Quellen wurden vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft und, soweit erforderlich, angepasst.

Die persönlichen Erfahrungen, Beobachtungen und Erkenntnisse innerhalb des 90-Tage-Experiments stellen die persönliche Perspektive der Autorin dar und sind nicht als wissenschaftliche Studie oder allgemeingültiger wissenschaftlicher Nachweis zu verstehen.

Der Einsatz von KI ersetzt nicht die redaktionelle Verantwortung der Autorin.

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