Für Yoga braucht man keinen extra Raum, keinen extra Ort, keine extra Kleidung. Yoga geht immer und überall. Einfache Asanas lassen sich sofort umsetzen, ohne Aufwand, ohne Ausrüstung und ohne komplizierter Infrastruktur.
Yoga steigert nachweislich das subjektive Glücksniveau

Afterwork-Yoga im Garten:
Ich bin nicht übermäßig sportlich. Ich bin nicht überdurchschnittlich beweglich und auch nicht besonders kräftig.
Mit Yoga habe ich mir allerdings eine gewisse grundlegende Beweglichkeit, Ausdauer und Kraft über Jahrzehnte hinweg aufrecht erhalten.
Diese Beweglichkeit, Ausdauer und Kraft beziehen sich allerdings nicht nur auf die Physis (Körper). Vor allem beziehen sich Ausdauer, Beweglichkeit und Kraft auf mein Bewusstsein, meine Resilienz, meine Fähigkeit, mit Krisen und Stress umzugehen, psychisch gesund zu bleiben und mich selbst und meine Bedürfnisse zu spüren und wahrzunehmen.
Ich kann jedem Menschen von Herzen empfehlen, eine passende Yoga-Praxis zu finden.
Yoga hat einen positiven Effekt auf den Vagusnerv, die Atmung, die Beweglichkeit.
Yoga hat – in meinem Leben – einen positiven und nachhaltigen Effekt auf mein subjektives Glücksniveau.
Yoga vor Arbeitsbeginn
Prework-Yoga:
Als besonders bereichernd empfinde ich, bereits vor dem Arbeitsbeginn, einfache Asanas/Kriyas zu praktizieren.
Dabei richte ich den Fokus darauf, mich zu zentrieren, leicht zu dehnen und bewusst zu atmen.
Der Effekt wirkt beruhigend, aktivierend und unter Umständen berauschend gleichzeitig.
Diese Mini-Session muss nicht unbedingt im Büro stattfinden. Überwiegend nehme ich mir nach dem Aufstehen bewusst 15 bis 30 Minuten Zeit für mich selbst. Dabei zelebriere ich mein Kaffee-Ritual, Pranayama und ein bis zwei Asanas.
Nichts Aufwendiges.
Alles einfach, unkompliziert, zwanglos.
Danach fühle ich mich richtig „vollständig“. Denn, Morgens, nach dem Aufstehen, fühlt sich mein Geist/meine Seele meistens noch nicht so richtig vollständig an – als wären Anteile von mir noch in anderen „Dimensionen“ versteut.

Yoga in der Pause

Yoga in der (Mittags-)Pause
Ich zähle mich zu jenen Menschen, die lieber zu Mittag essen als am Abend. Abendessen findet in meinem Leben nur in Ausnahmefällen statt beziehungsweise zu besonderen Anlässen (Freude zu Besuch, ich bei meinem Lebensmenschen/Lebensgefährten zuhause, etc…)
Es kommt vor, dass ich Mittags, anstatt zu essen, Pranayama praktiziere. Das wirkt sich bemerkenswert positiv auf meinen Energiehaushalt aus. Weiters kann ich mit Pranayama mein eigenes Energiefeld bereinigen, was für mich, als Empathin, besonders essentiell ist, um mich wohlzufühlen, leistungsfähig zu bleiben und meine eigenen Emotionen bzw. Energien von jenen anderer Menschen zu unterschieden.
Etwa zehn Minuten können bereits effektiv wirken.
Mit Yoga am Abend wieder du selbst werden
Yoga&Pranayama am Abend
Fast jeden Abend praktiziere ich Pranayama. Oft verbunden mit passenden Kriyas.
Ich kann gar nicht mit Worten ausdrücken, wie wohltuend es ist, den Tag auf diese Weise zu beenden.
Der Grad an innerem Frieden und Wohlbefinden ist unbeschreiblich. Man fühlt sofort, wo im Körper oder auch in den Gedanken Blockaden bzw. Themen versteckt sind. Diese können durch die Pranayama-Praxis aufgelöst oder zumindest deren Ausmaß vermindert werden.
Die Pranayama-Sequenzen dauern zwischen 15 und 30 Minuten. Und auch, wenn ich keinen Sport, kein Stretching und kein Yoga mehr schaffe an einem Tag/Abend, weil es einfach bereits zu spät ist: Pranayama geht immer.

Durch Pranayama kann ich besonders gut einschlafen. Mein Schlaf verläuft ruhig und ist erholsam. Alle belastenden Gedanken fallen ab und der Vagusnerv wird aktiviert. In weiterer Folge fördert das vegetative Nervensystem die Regeneration, den Stressabbau und die Selbstheilungskraft.
Selfcare durch Yoga&Pranayama

Sanftmütig und gleichzeitig kraftvoll
Ich war in meiner Jugend Kampfsportlerin. Bereits damals wollte ich eine Art Meisterschaft erlangen. Wir haben trainiert, meditiert, gekämpft.
Schon mit zehn Jahren war mir allerdings bewusst: es kann nicht um die Meisterschaft über irgend jemand oder irgend etwas anderes gehen, was sich extern meiner selbst befindet.
Es kann nur um die Meisterschaft über mich selbst und über mein eigenes Leben und über mein eigenes Sein gehen.
Unter diesem Gesichtspunkt wird dann ganz klar, dass es nicht darum geht, einen anderen Gegner zu besiegen. Sonders dass es darum geht, immer bei sich selbst anzufangen. Es wird ganz klar, dass man sich um sich selbst kümmern muss in der Bedeutung von: die Verantwortung für sich selbst zu übernehmen, Herausforderungen zu meistern und gut zu sich selbst zu sein ohne dabei egoistisch zu sein. Und das beginnt im Inneren.
Beim Sport geht es darum, die eigene innere Disziplin zu schulen und die eigenen Ängste und Grenzen zu überwinden.
Beim Mentalen geht es darum, regelmäßig Psychohygiene zu betreiben und ebenfalls Ängste und Grenzen zu überwinden sowie Glaubenssätze und Limitierungen gehen zu lassen.
Und beim Energiesystem geht es darum, die eigene Energie eindeutig wahrnehmen zu können und die eigene Energie von der Energie anderer unterschieden zu können.
Der letzte Punkt ist besonders für Empathen bzw. sensitive Menschen wichtig.
Im Laufe meines eigenen Weges habe ich erkannt, dass wahre Kraft und Stärke sowie Widerstandsfähigkeit (Resilienz) am Ende immer von der Innern Kraft abhängen. Der körperlich stärkste Kämpfer zerbricht innerlich, wenn der Geist schwach ist und das eigene Energiesystem unruhig ist.
Und vor allem zerbricht der Mensch, wenn er/sie nicht er/sie selbst ist!
Also: sei immer du selbst! Sei echt, sei authentisch! Sei dir selbst treu! Sei zu dir selbst immer ehrlich! Sei gut zu dir selbst! Und fange immer bei dir selbst an ohne dich zu verbiegen!
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Alles Liebe und bis bald
Edda