Neues Jahr

Und wieder ist ein neues Jahr da.
Ein Neuanfang. Was könnte es schöneres und besseres geben?
Ein neues Jahr. Eine neue Chance.
Zurückblicken auf das vergangene Jahr und die Erkenntnisse daraus ziehen.

Was ist gut gelaufen? Was ist schlecht gelaufen?
Was möchte man auch dieses Jahr wieder integrieren? Und was möchte man auf keinen Fall noch einmal erleben?

Wo zieht man dieses Jahr Grenzen? Wo war es zu viel? Wo war es zu wenig? Wo gab es Verletzungen?
Wo möchte man eigene Grenzen überschreiten und über sich hinauswachsen?

Rauhnachtswünsche

Zwischen Weihnachtszeit und Neujahr nehme ich mir immer Zeit für Reflexion. Wie bei den meisten anderen Menschen gab es auch in meinem Leben Situationen und Tatsachen, welche ich mir gerne anders gewünscht hätte. Ebenso gab es Erfolge, Wohlbefinden und Glück.
Für mich ist es wichtig, das alte Jahr Revue passieren zu lassen – sowohl rational als auch emotional.

Die Auseinandersetzung mit dem Vergangenen bildet infolge der Reflexion die Basis für das, was ich ändern möchte.
Was nicht gut lief im alten Jahr, muss nicht per sé schlecht sein, solange man die Selbstverantwortung und den Eigenanteil nicht verdrängt.
Ich überlegte mir, welches Muster hinter den missglückten Situationen und negativen Erlebnissen steckt.
Ich überlegte mir, „Was ist mein Anteil an diesen Situationen?“. „Inwieweit hat mein eigenes Verhalten dazu geführt, dass ich mit dem Ergebnis nicht zufrieden – ja, vielleicht sogar – unglücklich bin?“ „Welches Muster steckt dahinter? Vermeidung? Prokrastination? Schuldzuweisungen an andere? Überforderung und Unvorhersehbarkeit aufgrund schlechter Planung? Selbstbetrug und Selbstlüge? Schönreden?“…

Nachdem ich mich ein bisschen hineingefühlt und hineingedacht hatte, was so alles gar nicht dem entsprach, wo ich eigentlich zu diesem Zeitpunkt des Jahres stehen wollte, formulierte ich auf Basis meiner Erkenntnisse die Rauhnachtswünsche.

Ich schreibe 13 Wünsche auf. Zusammengerollt und in einem kleinen Säckchen aufbewahrt, warten die Rauhnachtswünsche, gezogen zu werden. Ich ziehe täglich einen Wunsch. Der erste Wunsch ist für den Jänner. Der zweite Wunsch erfüllt sich im Februar und so weiter.
Der 13. Wunsch wird nicht erfüllt. Der 13. Wunsch ist jener, den ich mir selbst erfüllen muss/darf.
Am Ende werden alle Zettel verbrannt. Den letzten Wunsch habe ich in mein Journal geklebt und schön verziert.

Dieses Mal formulierte ich eigentlich keine Wünsche im Format „Ich wünsche mir…“.
Dieses mal formulierte ich Wachstumspotentiale, welche ich schaffen will im neuen Jahr. Diese Wachstumspotentiale ergaben sich im Rahmen meiner Reflexion.

Ich bin gespannt, wie es mir dieses Jahr mit meiner Entwicklung gehen wird und inwieweit sich die Rauhnachtswünsche in der Umsetzung zeigen.

Auch bin ich gespannt, ob es mir gelingt, den 13. Wunsch in die Wirklichkeit zu manifestieren.

Alles Liebe

Edda

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert