Minimalismus und Katzen? Geht das überhaupt?
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Wer mich und meine Beiträge kennt, weiß: ich liebe Tiere.
Katzen, Igel, Vögel. Alle bekommen, was sie brauchen. Bei mir zu Hause, im Garten oder irgendwo auf der Straße, wenn ich dort ein Tier sehe, welches Hilfe benötigt.
Menschen sagen schnell: ich liebe Tiere. Natürlich liebe ich Tiere.
Doch leider endet die Tierliebe in den meisten Fällen dort, wo die Bequemlichkeit des Menschen gefährdet ist.
Tierliebe ja: Aufwand oder Kosten: Nein! Verhaltensänderung: Nein!
Zeig, wer du bist!
Mein kleiner schwarzer Kater Wucki ist nun bereits 8 Jahre bei mir. Ohne ihn kann ich es mir nicht mehr vorstellen. Wären alle menschlichen Beziehungen so vertraut und echt, wie die zwischen meinem Kater und mir, dann gäbe es keine Beziehungsprobleme.
Letztes Jahr rettete ich zwei Katzen von einem Menschen, der diese erschießen lassen wollte. Der Grund dafür: Er musste/wollte übersiedeln und wollte/konnte die beiden nicht mitnehmen. Seine Lösung: Katzen erschießen. Problem beseitigt.
Die beiden Katzen, Schnurrli und Nala, waren dann einige Wochen bei einer Pflegefamilie. Die Familie konnte sie allerdings auch nicht weiter beherbergen, denn sie wollten das Haus renovieren und in den Urlaub fahren.
In der Not kamen die beiden zu mir. In meine Mini-Wohnung.
In eine Mini-Wohnung, in der seit Jahren eine Einzelkatze wohnte.
Doch: Wo sollten sie hin, die Katzen? Im Winter auf der Straße ist kein Vergnügen. Im Tierheim ist es – bis auf das Dach über dem Kopf – nicht viel besser. Also, was bleibt da noch übrig, außer, die Initiative zu ergreifen und die Katzen aufzunehmen?
Ich habe mir ganz schön den Kopf darüber zerbrochen, wie das wohl werden würde, mit Wucki und zwei Eindringlingen. Ich habe zahlreiche Beiträge von Tierschutzorganisationen gelesen, um mich über die Vergesellschaftung von Katzen zu informieren.
Dazu kommt noch, dass mein älterer Sohn nun auch wieder bei mir einzieht!
Status Quo
Derzeit läuft es mit den drei Katzen ziemlich gut. Erstaunlicherweise hat die Reviereinteilung bislang gut geklappt.
Keine Raufereien, kein Theater. Nur ein bisschen Fauchen und Knurren ab und zu. Und das scheint normal.
Minimalismus erweist sich als hilfreich
Da ich Minimalistin bin oder zumindest laufend auf dem Weg dorthin, lassen sich die Herausforderungen relativ gut managen.
Sowohl Sohn als auch Katzen haben einen Platz gefunden in der Wohnung. Jeder hat einen Rückzugsort, trotz beschränktem Raumangebot.
Ordnung und Sauberkeit sind wichtiger denn je. Alles hat seinen Platz und alles ist an seinem Platz. Flächen sind einfach zu reinigen, dank wenig Deko und Zeug. Freier Boden macht diesen leicht staubsaugbar.
Die Struktur hilft Mensch und Tier, sich zu orientieren sowie sicher und geborgen zu fühlen.